Samstag, 23. Februar 2013

Spitzmeilen und Wissmilen - Mit Pickel auf den Gipfel

Heute fuhren wir (Simon und ich) ins Sarganseland, genauer gesagt nach Flums. Die Ziele waren: Spitzmeilen und Wissmilen!

Von Tanneboden fuhren wir mit der Bergbahn auf den Maschgenkamm (2019m). Hier schnallten wir die Ski an und fuhren nach Panüöl und weiter zur Alp Fursch ab (1803m).
Simon am Ausgangspunkt der heutigen Tour
An der Alp Fursch klebten wir die Felle an, was beim Leihski von Simon eine echte Herausforderung darstellte. Die Dinger klebten so enorm, dass die Schutzfolie in 1000 Teile zerriss =)

Nun ging es unendlich weit, aber kaum steil dem Spitzmeilen entgegen.

Nach etwa 3h wurde es dann kurzzeitig steil und wir erreichten den großen Gesteinsbrocken.
Ausblick vom Fuße des Spitzmeilen - Schattenspiel
Hier tauschten die Ski gegen Steigeisen und Pickel.

Durch das Colouir ging es dann auf den Gipfel. Dabei entstanden ein paar eindrückliche Bilder. In Wahrheit ist es aber weniger "alpin" als es hier aussieht.

Auf dem Hauptgipfel (2501m) waren wir nicht. Es war uns schlichtweg zu riskant.

Dennoch überkam uns eine große Freude, als wir "adrenaligepuscht" ankamen:

Simon im Abstieg
Zurück am "Basislager" schnallten wir die Ski an und nahmen den Wissmilen (2483m) in Angriff. Dieser ist ein Geschenk für Gipfelsammler. Nach ca 30. Minuten standen wir auf dem "Gipfel".
Scharte zwischen Spitzmeilen und Wissmilen
Auch wenn die Bilder Sonne und Wärme verbreiten - in Wahrheit war es enorm windig und kalt. Deshalb machten wir uns auch recht schnell an die Abfahrt. Diese gestaltete sich vorerst ausgezeichnet. Pulver soweit das Auge reicht. Doch irgendwann läuft das flache Gelände aus und wir mussten zur Alp Fursch schieben. Ab der Alp Fursch ging es dann wieder aufwärts. Nur so kommt man ins Skigebiet zurück. 

Als wir dann endlich an der "Prodalp" angekommen sind, nahmen wir noch eine Stärkung zu uns, bevor wir bei Schlechtwetter über die großen Pisten von Flums abfuhren.

Fazit: Insgesamt eine sehr durchwachsene Tour - Langwierig, anstrengend und kalt. Außerdem ist es ein kleiner Schock, wenn man aus der absoluten Ruhe auf überfüllte Pisten zurückkommt...

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